Künstlerportrait
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Berthold Ernst Mücke

Architekt, Maler und Künstler

Virtuelle Kunstgalerie - Kunstausstellung

Biographie  

Aquarelle   Ölgemälde   Mischtechniken   Kohlezeichnungen   Bleistiftzeichnungen   Architekturzeichnungen  

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Berthold Mücke


Biographie und Künstlerportrait


Eine Darstellung des Lebenswerks des Architekten, Malers und Künstlers Berthold Ernst Mücke von 1908 bis 1989.



In seinem Nachlass existieren mehr als 400 Original Gemälde als Aquarelle, Ölgemälde, Mischtechniken in Öl-Kreide und Pastell, Pastellbilder, Bleistift- und Kohlezeichnungen und ca. 150 Skizzen als Entwürfe für noch zu malende Bilder.

Berthold Mücke schuf in seiner Entwicklung eine Vielzahl von hochwertigen Originalgemälden, die bis heute im Familienbesitz sind und nie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, denn der eigensinnige Künstler hatte nie ernsthaft den Willen, seine Werke öffentlich auszustellen, geschweige denn zu verkaufen.

Heute 20 Jahre nach seinem Tod möchte ich, als Sohn, und einziger Nachfahre, meines Vaters, die Initiative ergreifen und dieses umfassende, von meinem Vater geschaffene Werk, der Öffentlichkeit vorzustellen.

Es ist mir ein Anliegen, dass dieser grosse Kunstschatz, der teilweise in gerahmten Bildern, aber überwiegend in wohl sortierten Mappen aufbewahrt wird, nicht länger im Verborgenen schlummert.

Ich biete hier auf diesen Seiten die Möglichkeit, sich einen Überblick über das Gesamtwerk des Künstlers zu verschaffen. Daraus soll deutlich werden, dass Berthold Mücke in seinem künstlerischen Schaffen vielfältige und sehr unterschiedliche Phasen durchlaufen hat.

Die Darstellung des Gesamtwerks ist dementsprechend sehr umfangreich.

In seiner künstlerischen Laufbahn hat der in Oberschlesien im Jahre 1908 geborene, leidenschaftliche Maler und erfolgreiche Architekt, Berthold Mücke, seine ersten Erfolge gemeinsam mit seinem Bruder, dem Bildhauer Gottfried Mücke, bei Wettbewerben und öffentlichen Aufträgen Schlesien. Leider existieren aus dieser Zeit keine Bilder mehr. Die ältesten erhaltenen Bilder stammen aus der Zeit des 2. Weltkriegs, es handelt sich um Bleistiftzeichnungen und Kohlezeichnungen, teilweise coloriert, aus Russland, Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien und vom Mittelmeer.

Nach dem Krieg findet Berthold Mücke zunächst in Nürnberg eine Stelle in einem Architekturbüro. 1950 tritt er im Bundesverkehrministerium in Bonn als angestellter Architekt seine Stelle an. In seiner neuen Heimat im Bonner Raum und Umgebung entstehen viele Bleistift- und Kohlezeichnungen, Aquarelle Pastellbilder und Ölgemälde. Nach seiner Pensionierung lebt er im bis zu seinem Tode im westfälischen Münsterland. Geprägt durch die jeweiligen Orte, versteht er es in seinen zahlreichen Landschaftsbildern, stets die charakteristischen Eigenarten zu erfassen, künstlerisch umzusetzen und zum Ausdruck zu bringen.

Berthold Mücke durchläuft während seiner Schaffenszeit mehrere Epochen. Von dem anfänglich naturalistischen Malstil geht die Entwicklung in den 50er Jahren zum Impressionismus, dann zum Expressionismus. Später findet er den Übergang zur einer zunehmend mehr abstakten Malerei.

Für seine Malerei lässt er sich vorwiegend von der Natur inspirieren. In seinen Bildern setzt er seine, auf Ausflügen, Reisen und Urlauben gewonnenen Eindrücke um. Zahlreiche Landschaften, Berg- Wald- und vor allem Wasser- und Seemotive sind so entstanden. Motive in seiner unmittelbaren Umgebung, seinem Haus und seiner Heimat, sind für ihn vor allem Blumen.

Typisch für den Künstler sind seine in Mischtechnik gemalten Bilder. Oft nimmt er sich eines seiner eigentlich schon fertigen Bilder vor, zumeist Aquarelle und ergänzt und verfeinert sie mit Pastellkreide. So entstehen in oft mehrtägigen, manchmal auch wochenlangen Arbeitsgängen, seine feinfühlig gestalteten, maltechnisch aufwendigen und ausgereiften Bilder, mit ausgewogenen und ausdrucksvollen Farbkompositionen.

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